Es war ein
schöner und herrlicher Tag. So ein Tag an dem ich eigentlich Lust
auf gar nichts habe. Ich wusste aber, daß ich noch viel Arbeit habe.
Nach langem zögern raffte ich mich dann endlich auf und bequemte
mich in den Stall. Als ich die Stalltür öffnete freute sich
mein Schimmel Gyver schon. Ich führte ihn auf die Koppel und ging
zurück um den Stall zu misten. Nachdem der Stall wieder sauber war,
hatte ich Lust auf einen Ausritt! Ich nahm den Sattel, das Halfter (die
Gerte darf natürlich auch nicht fehlen) und ging Richtung Koppel.
Aus der Ferne
sah ich, daß jemand bei meinem Pferd war. Ich ging näher ran
um zu erkennen wer es war. Dann sah ich wie ein Fremder mein Pferd ärgerte
und Steine und Dreck auf Gyver warf. Ich rannte auf ihn zu und fragte
was er da macht?
Er antwortete nur, daß er Dreck auf Dreck wirft. Da wurde ich sauer
und dachte nur: "Du nennst mein Pferd Dreck? Ich zeig Dir wer Dreck
ist!"
Ich nahm die Gerte und schlug auf ihn ein, solange bis er zu Boden ging.
Als er sich vor Schmerz am Boden windete, fragte ich ihn wie es sich anfühlt
den Dreck vom Boden zu schnuppern?
Da er mir aber nur ein freches Grinsen entgegnete musste er von mir bestraft
werden.
Ich nahm den Sattel und sattelte ihn auf. Bevor er sich wehren konnte,
setzte ich mich in den Sattel auf seinem Rücken und schlug ihm mit
der Peitsche auf seinen Arsch, als Zeichen daß er loslaufen soll.
Ich wollte ihn gründlich ausreiten. Doch er bockte und wehrte sich.
Da rammte ich ihm meine Sporen in die Schenkel, er hatte mir zu gehorchen,
denn ab jetzt war er nur ein Reitsklave.
Er merkte, daß es keinen Sinn hatt sich zu wehren und ging im Schritt
los. Da ich mich aber langweilte, forderte ich ihn in den Trapp zu gehen!
Ich musste oft die Peitsche einsetzen, von meinen harten Tritten ganz
abzusehen! Ich quälte ihn die Böschung hinauf und ich hatte
gefallen daran ihn leiden zu sehen. Er schnaufte erbärmlich und jappste
nach Luft. Er wollte mir etwas sagen, doch es hat mich nicht interessiert,
was er da genuschelt hat. Er war mein Sklave und hatte kein Recht zu reden.
Ich bestrafte ihn dafür mit harten Peitschenhieben. Es hat mir so
sehr spaß gemacht ihm Leid zuzufügen, daß ich nichtmehr
aufhören wollte ihn voran zu peitschen. Als ich in den Galopp gehen
wollte, brach er unter mir zusammen. Das gefiel mir ja gar nicht. Ich
war gerade richtig in die Ausrittphase gekommen und dieser Nichtsnutz
brach einfach zusammen.
Als er vor mir lag und um Gnade flehte, sagte ich nur, daß ich keine
Gnade kenne und strafte ihn mit Tritten und Peitschenhieben.
Er flehte mich an, damit aufzuhören, doch es gefiel mir ihm zuzusehen
wie er bettelte und es ihm dreckig ging. Nach langem Flehen erlaubte ich
ihm großzügigerweise meine Reitstiefel sauberzulecken. Ich
merkte daß es ihm kein Spaß machte und er nur widerwillig
meine dreckigen Reitstiefel leckte und deshalb schlug ich mit Vorliebe
wieder zu. Als die Stiefel dann sauber waren machte ich mich auf den Heimweg.
Ich war jetzt den ganzen Tag unterwegs und ziemlich kaputt. Ich schonte
mich auf dem Rücken meines Sklaven, während für ihn der
Ausritt noch nicht zu ende war. Er musste mich das ganze Stück noch
zurück tragen. Er quälte sich unter mir den ganzen Weg und musste
die Strafe ertragen, die dann über ihn kam. Als wir dann endlich
an der Koppel ankamen, sattelte ich ihn ab, peitschte ihn noch mal aus
und ging zu meinem Pferd. Er wollte gerade etwas sagen als ich mich umdrehte
und ihm ins Wort fiel, ich sagte nur, dass er sich überlegen soll
wer Dreck ist und das ich ihn aber gerne als Pferd trainieren werde.
Dann nahm ich meinen Gyver und ging in den Stall zurück. Den Sklaven
ließ ich einfach liegen, sowie es sich für Dreck gehört.
Ich ging nach Hause und war richtig stolz auf mich. Ich quälte diesen
Sklaven ohne Rücksicht, ohne Gnade und das tat mir gut. Ob er noch
mal so über Pferde denkt weiß ich nicht und ob er wieder kommt
weis ich auch nicht, ich weis nur, dass ich gut war und ich die Herrin
bin. Er ist nur Dreck! Diesen Tag werden wir beide nie vergessen.
(c) DIANA
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